Kategorie: Wissen

  • Rassimuskritische Perspektive bei der Organisation von Veranstaltungen

    Der vorliegende Leitfaden möchte Anregungen für die Schaffung diskriminierungsfreierer Räume bieten und lädt zu einer Auseinandersetzung mit jahrhundertealten Rassismen und den dahinterstehenden Machtstrukturen ein und ist somit eine Anregung für die Entwicklung einer rassimuskritischen Haltung. Dabei fließen die während des Projekts gemachten Erfahrungen in die Ausführungen mit ein und geben Hinweise zur Planung, Ausrichtung und den Rahmenbedingungen von Bildungsangeboten. Auch die Punkte Methodik, Awareness und Safe/Safer Spaces werden abgedeckt.

    https://ihaus.org/wp-content/uploads/2011/11/Rassimuskritische-Perspektive-bei-der-Organisation-von-Veranstaltungen.pdf

  • Handlungsleitende Prinzipien. Safer Spaces für Schwarze Menschen, People of Colour und Indigenous People schaffen. Reflexionsräume für weiß positionierte Menschen initiieren

    Die Publikation entstand im Rahmen des Projekts “Interkulturelle Zentren als Orte für Empowerment, Partizipation, gesellschaftliche Teilhabe und Solidarität” und beschreibt unterschiedliche Zugänge, Wissensbestände und Erfahrungswerte in der Auseinandersetzung mit Rassismus und Intersektionalität. In erster Linie geht es darum, Reflexionsräume für weiß positionierte Menschen zu initiieren und dadurch Safer Spaces für Schwarze Menschen, People of Colour und Indigenous People zu schaffen.

    Unter der Leitfrage „Was sind gute Orte für Menschen, was führt dazu, dass Menschen sich willkommen fühlen?“ wurden Kulturräume besucht und Ideen gesammelt, die in dieser Publikation zu finden sind. Die Handreichung stellt handlungsleitenden Prinzipien vor und skizziert die Grundausrichtung zur Schaffung von Räumen anhand von Erfahrungswerten, die eine Orientierung geben und der Motivation, eine inklusive Gesellschaft voranzutreiben.

  • Jak odpowiedzialnie mówić o migracjach? Przewodnik językowy dla redakcji w Polsce

    Das Thema Migration ist allgegenwärtig, sowohl in politischen Debatten als auch in alltäglichen Gesprächen. Im Angesicht der globalen Herausforderungen, mit denen wir uns messen müssen, sind immer mehr Menschen gezwungen auf der Suche nach Freiheit und Würde, ihre Heimat zu verlassen. In dieser Lebensrealität spielt die mediale Berichterstattung eine wichtige Rolle. Von der Art, wie über Migration geschrieben und gesprochen wird, hängt ab, wie die Gesellschaft reagiert. Mit Empathie und Verständnis, oder mit Angst und Ablehnung. Die öffentliche Narration basiert zunehmend auf Stereotypen und Desinformation.

    Fundiertes Wissen und ein präzisier Wortschatz helfen dabei, das komplexe Thema Migration besser zu verstehen. Dieser Ratgeber kann bei der täglichen Redaktionsarbeit unterstützen. Er enthält wichtige Definitionen, Hinweise für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Sprache und Beispiele für häufig reproduzierte Mythen und Falschinformationen.

  • Informationsmaterialien zu Transgender- und nicht-binären Themen

    Die Stiftung Trans-Fuzja stellt auf ihrer Seite vielfältiges Informations- und Bildungsmaterial zum Download zur Verfügung. Das Material deckt die Situation transgeschlechtlicher Menschen in Polen ab. Dazu zählen die Bereiche Schule, Familie und die Rechtslage rund um die Anpassung des Geschlechtseintrages. Auf der Seite gibt es darüber hinaus zahlreiche Hinweise und Ratgeber zum Thema Gesundheit und Transition.

    Die Stiftung setzt sich bereits seit 2008 für die Rechte von Trans-, Inter- und nichtbinären Personen ein. Als erste Organisation dieser Art in Polen strebt sie danach, die Lebenssituation dieser Personen durch Antidiskriminierungsarbeit, Aufklärung und psychische Unterstützungsangebote zu verbessern.

    https://www.transfuzja.org/publikacje

  • 8 Webinare für Erwachsene – Unterstützung der LGBTQIA+-Kinder

    Im Rahmen der Kampagne “LGBT+ja” der Stiftung „Dajemy Dzieciom Siłę“ („Wir geben Kindern Stärke“) haben Expert*innen acht Webinare für Erwachsene und Eltern von queeren Kindern veröffentlicht. Die Webinare sind kostenlos auf YouTube verfügbar und bieten allgemeine Hinweise und Informationen zur Erziehung und Unterstützung von queeren Kindern und Jugendlichen. Darüber hinaus behandeln sie Themen wie psychische Gesundheit, schulisches und soziales Leben sowie Erziehung zur Vielfalt.

    https://edukacja.fdds.pl/mod/page/view.php?id=1195&forceview=1

  • Podręcznik trenerski działania antydyskryminacyjne

    Die Bedeutung eines intersektionalen Ansatzes in der Bildung wird immer stärker betont. Verschiedene Aspekte der Identität, wie Geschlecht, Herkunft, sexuelle Orientierung oder körperliche Verfassung, greifen ineinander und beeinflussen die individuellen Erfahrungen. Die Publikation stellt Inhalte und Kompetenzen vor, mit denen sich Personen vertraut machen sollten, die antidiskriminierende Bildungsarbeit durchführen.

    Antidiskriminierungsarbeit vertritt nicht nur das Prinzip der Gleichberechtigung, sondern bereitet auch auf das Leben in einer vielfältigen Gesellschaft vor. Sie fördert Empathie, Offenheit und Verantwortungsbewusstsein in sozialen Beziehungen. Ihr Ziel ist es, auf ungleiche Behandlung und Diskriminierung aufgrund der genannten Identitätsaspekte zu reagieren. Im Rahmen der vorgestellten Publikation wird Wissen über Diskriminierungsmechanismen vermittelt, Kompetenzen zur Reaktion auf Ungleichheit aufgebaut sowie Personen und Gruppen gestärkt, die von Ausgrenzung betroffen sind.

  • Ratgeber – Wie man Maßnahmen gegen Diskriminierung in Schulen durchführt

    Die Publikation beschreibt Initiativen, die Jugendliche an vier polnischen Schulen für Antidiskriminierung sensibilisieren. Auf Grundlage dieser Erfahrungen entstanden praktische Empfehlungen, wie interessante und wirksame schulische Veranstaltungen zur Förderung von Gleichberechtigung und zur Prävention von Diskriminierung gestaltet werden können.

    Die Publikation erklärt, was Antidiskriminierungsarbeit an Schulen bedeutet und womit sie nicht verwechselt werden sollte. Sie präsentiert Werkzeuge und Materialien, die von den Autorinnen und Autoren in der Arbeit mit Jugendlichen erarbeitet wurden. „Lekcja Równości“ unterstützt Schulen und Lehrende dabei, Prinzipien der Gleichberechtigung, den Respekt vor Vielfalt und die Standards der Antidiskriminierung zu verankern. Sie fördert Offenheit, Zusammenarbeit ohne Stereotype und Vorurteile und zeigt, wie junge Menschen auf das Leben in einer vielfältigen Gesellschaft vorbereitet werden können.

    https://kph.org.pl/wp-content/uploads/2015/05/lekcja-dzialania-www.pdf

  • Zaimki.pl

    Wir alle benutzen Pronomen. Die meisten Menschen nutzen entweder „sie“ oder „er“, so einfach lässt sich die Realität jedoch nicht abbilden.

    Dieses umfassende Kompendium kann dabei helfen den Überblick über den nichtbinären, geschlechtsneutralen und inklusiven Sprachgebrauch zu behalten. Es enthält Links zu Beispielen für die Verwendung von Pronomen und anderen gegenderten Formen, sowohl in einfachen Sätzen als auch in kulturellen Texten wie Literatur, Presse, Film, Serien und Musik.

    Auf dieser Seite finden sich außerdem ein interaktiver Generator zur Erstellung von Beispielen, Wörterbücher des neutralen und nichtbinären Sprachgebrauchs sowie queerer Terminologie. Darüber hinaus bietet sie ein Forum zum Austausch von Ideen und Erfahrungen sowie eine übersichtliche Sammlung von Lehr- und Informationsmaterialien.

    https://zaimki.pl

  • Jak mówić i pisać o osobach LGBTQIAP+

    In diesem Ratgeber sind Hinweise zur Benutzung inklusiver Sprache im Polnischen zusammengefasst. Es wird erklärt, wie und wie nicht über LGBTQIA+-Personen geschrieben und gesprochen werden kann. Außerdem beinhaltet er ein Wörterbuch mit Erläuterungen der wichtigsten Abkürzungen und Begriffe. Darüber hinaus gibt es eine Sammlung von Fakten über die LGBT+-Community in Polen sowie thematisch weiterführende Links.

    Das Material richtet sich an alle, die auf polnisch objektiv und gewissenhaft über queere Menschen berichten wollen, aber sich nicht sicher sind, was sprachlich angemessen ist. In erster Linie also Journalist*innen, aber auch Politiker*innen, Kommentator*innen und all diejenigen, die sich öffentlich für Anliegen von queeren Menschen aussprechen. Diese Hinweise sind keine Postulate der LGBT+-Community, sondern akzeptierte Standards in allen Ländern, die queere Rechte und Personen respektieren.